Osterputz im Vorratsschrank! So ungefähr war das jedenfalls, als ich den Kuchen buk. Mir fiel dieses Rezept in die Hände, räusper, ich bin darüber natürlich im Internet gestolpert, was sonst… Es sah erstens unkompliziert aus (war es auch), zweitens hatte ich alle Zutaten dafür zuhause (sie mussten sowieso weg) und drittens wollte ich meine Abneigung gegen die Kombination aus Orange und Schokolade bekämpfen (Mission gelungen). Diesen Kuchen lasse ich mir einreden, Schokolade-Orangen-Kekse werde ich wohl weiterhin verschmähen. Wobei: selbst gebackene sind quasi immer gut, dafür würde ich eine Ausnahme machen. Kurz und gut: der Kuchen war einfach zu backen und die Orangen-Schokolade-Verbindung mundete mir (und anderen). Sehr.

Zutaten:

  • Zesten von 1 unbehandelten Orange
  • 270 g Zucker
  • 100 g dunkle Schokolade
  • 240 g Mehl, gesiebt
  • 1/2 Packung Backpulver
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 170 g Butter, Zimmertemperatur
  • 200 g Frischkäse, Zimmertemperatur
  • 4 Eier
  • 2 Teelöffel Vanilleextrakt oder Vanillezucker

Zubereitung:

Zuallererst die Zesten einer unbehandelten Orange in einer Schüssel mit dem Zucker gut mischen – so gelangen die ätherischen Öle der Orange in den Zucker. GeschmacksDuftexplosion!

Schokolade in nicht zu grobe Stücke hacken, beiseite stellen.

Mehl mit Backpulver und Salz vermengen, beiseite stellen.

Mit einem Mixer die Butter (Zimmertemperatur, sonst dauert’s ewig!) und den Frischkäse ausgiebigst zusammenrühren, dann Orangenzucker beimengen und ein paar Minuten (~3) weiter rühren lassen. Die Masse soll laut Originalrezept cremig sein, bei mir war sie eher flüssig – das hat dem Endprodukt jedoch nicht geschadet.

Einzeln die Eier einrühren, die Zutaten sollen sich gut vermengen; schließlich das Vanilleextrakt beigeben.

Die Mehlmischung zufügen und langsam mit dem Mixer oder – so ist es mir lieber – mit einem Kochlöffel einrühren.

Eine bebutterte Kastenkuchenform mit dem Teig befüllen, anschließend die Schokolade darauf verteilen und mit dem Kochlöffel nur leicht in den Teig einarbeiten. Sie sinkt während des Backens sowieso ein.

Im Backrohr bei 160°C 75 min (!) backen, gegebenenfalls länger – mit einem Zahnstocher testen, ob der Kuchen auch wirklich durch ist!

Weiters kann ich berichten: der Kuchen lässt sich gut einfrieren und behält nach dem Auftauen jedenfalls seine Konsistenz und fast zur Gänze seinen Geschmack. Frisch duftet er natürlich trotzdem besser: orangig!

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