Wie jetzt? Italien und Hausmannskost, Winteressen, oder wie immer es sonst geschimpft wird? Keine Sorge, das harmoniert. Das Rezept ist von hier, aber eigentlich braucht man dafür gar kein Rezept, sondern bloß die Erlaubnis: ja, das geht zusammen.

Zutaten:

  • 500g Gnocchi
  • 1/2 Kraut
  • 1 Zwiebel, mittelgroß
  • 250 ml Schlagobers oder Sauerrahm
  • Kren
  • 1 Teelöffel Kümmel
  • 1/2 Gemüsebrühwürfel
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Am Anfang kommt wie immer der Zwiebel: klein schneiden. Dann das Kraut in Streifen schneiden oder hobeln. So:

Muss ich dazu sagen, dass natürlich die welken Blätter und der Strunk nicht dazukommen? Genau, die nicht. Zwiebel mit etwas Öl in einer großen Pfanne anbraten, Kraut dazu, etwa 5 Minuten mitbraten. Dann das ganze mit Wasser (etwa 1/4 l) aufgießen und den Brühwürfel dazubröseln. Salzen und Kümmel dazu:

Das Kraut soll weich werden – dafür am besten einen Deckel auf die Pfanne geben. Dauert gut zehn Minuten. Währenddessen den Kren reiben. Wie viel? Je nach Belieben, Hauptsache es gibt Tränen!

Keine Sorge: die Schärfe wird durch den Schlagobers bzw. Sauerrahm abgemildert. Jetzt noch hurtig Gnocchi in Salzwasser kochen – das geht schnell, dauert keine fünf Minuten. Das Wasser bei Kraut&Zwiebel sollte nun so gut wie weg sein. (Wenn nicht: Deckel runter, kurz die Hitze hinauf drehen. Verdampft.) Obers bzw. Sauerrahm dazu, auch Kren:

Alles nochmal gut einkochen lassen, bis es schön sämig ist (etwa fünf Minuten, wer will auch länger. Kommt darauf an, wie weich das Kraut schon und wie flüssig die Soße noch ist.) Gnocchi dazu, pfeffern, ein weiteres Mal umrühren, fertig. Schnittlauch gebe darauf, wer hat und will. Ich hatte nicht. Natürlich könnte man Gnocchi auch selber machen, aber muss ja nicht sein. Das gibt es ein andermal, bestimmt. Ich habe hier klassisches Weißkraut genommen, aber auch mit Wirsing oder einer anderen Zuchtform schmeckt es hervorragend!

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