Dem ist doch nichts hinzuzufügen, oder? Oder? Naja, vielleicht doch. Bei mir gab’s Bananenmilch dazu, aber davon leider kein Foto.

— UPDATE 26-Okt-2011 —

Tatsächlich! Ein Rezept für Palatschinken* wurde gewünscht. Das wäre mir nicht in den Sinn gekommen, ist aber so. Ich sage jetzt etwas, das mir immer wieder gesagt wurde, und das auch sicherlich allgemein bekannt ist: das ist eine Sache von „schauen wir mal, dann sehen wir’s schon“ (österreichische Grundhaltung egal zu welchem Thema) bzw. „nach Gefühl“. Aus ebendiesen Gründen widerstrebt es mir eigentlich, für die Zubereitung von Palatschinken Mengenangaben zu machen und eine Anleitung  zu geben. Nichtsdestotrotz, hier eine ungefähre Idee und, ähm, Inspiration:

  • 1 Ei
  • 1/4 l Milch
  • 100 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Messerspitze Backpulver

Die flüssigen Zutaten werden glatt gerührt, dann nach und nach Mehl, Backpulver und Salz dazugegeben und mit einem Schneebesen eingerührt – nicht zu lange, jedoch lange genug, dass keine Mehlklümpchen mehr im Teig sind. (Es empfiehlt sich eigentlich sowieso immer, Mehl vorher zu sieben.) Hier kommt nun „das Gefühl“ ins Spiel: ist der Teig zu flüssig, wird noch Mehl dazugegeben, ist er zu fest, Milch. Und: sollen mehrere davon satt werden, die Zutaten entsprechend hochrechnen.

Protipp: Den Teig jetzt für mindestens 15 Minuten stehen lassen. Dann werden die Palatschinken besser. Viel besser! (Und immer wieder dieses Gefühl: wenn er nach der Wartezeit zu fest bzw. zu flüssig ist, mehr Milch bzw. mehr Mehl zugeben.)

In einer Pfanne Butter erhitzen, wenn nötig abgießen (die Palatschinken werde nicht im Fett schwimmend herausgebacken!), einen Schöpflöffel* Teig in die Mitte gießen und durch Schwenken der Pfanne verteilen. Golden backen – beidseitig!

Entweder süß füllen (Marmelade*, Nutella (o.a. Schokocreme), Eis, Früchte …) oder geschnitten als Suppeneinlage, also Frittaten.

*Palatschinke = Eierkuchen, Schöpflöffel = Suppenkelle, Marmelade = Konfitüre

Advertisements