Der Apfel-Rosmarin-Kuchen ist ein Nachfragekuchen. Und ein Erfolgskuchen. Ich mag ihn. Das ist eigentlich alles, was zählt. Es erfreut mich aber natürlich immer, wenn alle, die von meinen Backwerken ein Stück abbekommen, davon begeistert sind. So wie bei diesem Kuchen. Gefunden hat das Rezept eigentlich meine Freundin L., wie so oft. Daher ist es auch ein Weitergabekuchen. Macht das ebenfalls: backen und weitergeben (Kuchen und Rezept).

Am Besten ist der Kuchen übrigens nicht frisch aus dem Backrohr, sondern einen Tag später. Warum? Weil ein ganzer Rosmarinzweig darauf gelegt wird, der nach und nach sein Öl abgibt. Es sind die kleinen, einfachen Dinge, die große Wirkung und ebensolchen Geschmack erzielen …

Nach einem Rezept von Nigella Lawson.

Zutaten:

Apfel-Rosmarin-Mus:

  • 1 Apfel, groß und mehlig
  • 1 kleiner Rosmarinzweig
  • 1 großer (längerer) Rosmarinzweig
  • 1 Teelöffel Zucker
  • 1/2 Zitrone, Saft und Zeste davon
  • 1 Teelöffel Butter

Kuchenteig:

  • 225 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 3 Eier
  • 300 g Mehl, glatt
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • 1 Esslöffel Zucker

Zubereitung:

Den Apfel schälen, Kerngehäuse entfernen, in grobe Stücke teilen. Gemeinsam mit Zucker, Butter, Zitronensaft und -zeste sowie dem kleineren Rosmarinzweig in einen Topf geben. Zugedeckt bei kleiner Flamme etwa acht Minuten kochen. Kochzeit hängt von der Konsistenz des Apfels ab. Abkühlen lassen und Rosmarinzweig entfernen.

Kastenform buttern. Backrohr auf 170°C vorheizen.

Apfel-Rosmarin-Mischung in einem Mixer zu Mus zerkleinern, nach und nach Butter, Zucker, Eier, Mehl und Backpulver zugeben und zu einem glatten Teig verrühren.

Den Teig in die Kuchenform füllen, mit dem restlichen Zucker bestreuen und darauf den langen Rosmarinzweig legen. 50 Minuten lang backen (oder eben so lange, bis der Kuchen durch ist – mit einem Zahnstocher testen).