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Weil Traditionen (meist) schön sind und Brezel gut, backe ich jedes Jahr rund um Ostern Laetare-Brezel. Und wenn mir zu einer anderen Zeit im Jahr danach ist, dann auch. Mir geht’s ums Backwerk, das mit der Religion überlasse ich anderen. Je nach Region versteht man übrigens unter Laetare-Brezel etwas anderes. Recherchen ergaben, dass sie meist aus Germteig und groß sind. Meine sind klein und aus Mürbteig, in Vanillezucker gewälzt. Das große Plus meiner Variante: Die Brezel eignen sich als Dekorationsobjekte. Alles in allem trifft es sich gut: Mürbteiggebäck mag ich, Osterstrauch im Wohnzimmer auch!

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Zutaten für etwa 30 Stück:

  • 30 dag Mehl
  • 15 dag Butter
  • 8 dag Zucker
  • 2 Dotter
  • 3 Messerspitzen Backpulver
  • Milch, etwa 3-5 EL
  • Feinkristallzucker, etwa ein Teller voll
  • Vanillezucker (am besten selbst hergestellt wie hier beschrieben), etwa 5 EL

Zubereitung:

Mehl auf Arbeitsplatte geben und kalte Butter in kleinen Würfeln abbröseln, dann Dotter, Zucker, Backpulver und nach Bedarf Milch dazugeben und rasch verkneten. Teig zur Rolle formen, in Frischhaltefolie einwickeln und für mindestens 1/2 Stunde in den Kühlschrank geben. Backblech mit Backpapier belegen und Backrohr auf 190°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Auf einem Teller Feinkristallzucker und Vanillezucker mischen – darin werden die Brezeln nach dem Backen gewälzt. Teig aus dem Kühlschrank herausnehmen und Gebäck formen: dafür pro Brezel etwa ein zeigefingerlanges und -breites Stück Teig abschneiden, ein wenig ausrollen und Brezel formen. 10-12 Minuten lang backen. Brezel im vorbereiteten Zucker wälzen. Essen oder auf den Osterstrauch hängen.