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Das schmeckt nach Sommer! Marillenmarmelade macht diesen Haferbrei verführerisch süß und fruchtig. Und das Anrösten der Flocken vor dem Kochen fügt dem Ganzen einen nussigen Grundton bei, der interessanterweise perfekt mit der Fruchtkomponente harmoniert. Hätte ich mir so nicht gedacht.
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Eine wohlschmeckende Variante ist, den Brei mit Rhabarberkompott statt mit Marmelade zu essen. Das habe ich am Montag gemacht, weil noch eine Portion Kompott vom Wochenende da war und weil es gut harmoniert. Die perfekte Harmonie hat sich allerdings erst nach der Zugabe von ein paar Löffel Honig eingestellt, da das Rhabarberkompott doch gar recht sauer war. Bei einem süßeren Kompott oder einer süßen Marmelade muss aber kein Honig oder Zucker zum Brei dazugegeben werden, die haben selber Süße genug. Wie nett von ihnen!

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So ein fruchtig-nussiger Brei ist mir eine willkommene Kuchenalternative, wenn wieder einmal der Kuchen aus ist. Oder eine Frühstücksalternative für unter der Woche, wenn sich der Gusto nach einem Käsebrot einfach nicht einstellen will.

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Weitere Porridge-Ideen auf diesem Blog finden sich hier, hier und hier.

Ergibt zwei Portionen.

Zutaten:

  • 1 EL Butter
  • 8 EL Flocken (Haferflocken oder eine Flockenmischung)
  • 400 ml Wasser (ungefähr)
  • 1 Prise Salz
  • 2-3 EL Dinkelgrieß
  • 4-6 EL Marillenmarmelade

Zubereitung:

In einem kleinen Topf Butter schmelzen. Flocken dazugeben und unter Rühren anrösten, bis es nussig duftet. Wasser und Salz dazugeben. Auf kleiner Flamme köcheln lassen, regelmäßig umrühren. Durch das Umrühren werden die Flocken weicher und bekömmlicher. Sobald das Wasser fast ganz aufgesogen worden ist, Grieß dazugeben. Gegebenenfalls noch etwas Wasser hinzufügen bzw. – falls es zu wässrig ist – etwas mehr Grieß dazugeben. Noch ein paar Mal umrühren, vom Herd nehmen und kurz stehen lassen, damit der Grieß gut aufgeht und der Brei schön sämig wird. Marillenmarmelade einrühren und in Schüsseln geben.