Käse-Schnittlauch-Scones

Image

Schnell soll’s gehen, gut soll’s sein. Und Brot ist auch keines daheim. (Ist mir unlängst passiert – ich habe es mir ja selbst kaum eingestanden.) Also backen wir Scones. Weil es wirklich einfach ist und gut schmeckt. Wichtig: Nur nicht mit dem Salz sparen.

Das Rezept ist aus dem Kochbuch “Das große Buch der vegetarischen Küche”.

Image

Zutaten:

  • 250 g Mehl
  • 4 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 30 g Butter, in kleine Stücke geschnitten
  • 60 g Bergkäse, gerieben
  • 3 EL Parmesan, gerieben
  • 2 EL Schnittlauch, gehackt
  • 125 ml Milch
  • 125 ml Wasser
  • zusätzlich etwa 3 EL geriebener Bergkäse

Zubereitung:

Käse reiben, beiseite stellen. Mehl, Backpulver, Salz in einer großen Schüssel mischen, Butter in kleine Würfeln schneiden. Mit den Fingerspitzen den Butter mit dem Mehl abbröseln, also nicht verkneten. Käse und Schnittlauch dazugeben und kurz einarbeiten. In der Mitte eine Vertiefung machen, Wasser und Milch dazugeben. Rasch einarbeiten und zu einem weichen Teig verarbeiten. Arbeitsfläche bemehlen. Den Teig kurz durchkneten und 2 cm dick ausrollen (mit einem Nudelwalker oder einfach mit der Hand zurechtdrücken). Mit einem Ausstecher von etwa 5 cm Durchmesser Scones ausstechen (z. B.mit einem dünnwandigen Glas). Scones auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben, eventuell noch mit Käse bestreuen, und im 210°C heißen Rohr etwa 12-15 min backen.

Image

Schokoladepudding

Schokoladepudding 1

Schokolade geht immer, Pudding sowieso. Schreckt ihr davor zurück, Pudding selbst zu machen? Müsst ihr nicht! Zusammengerührt ist dieses himmlisch dekadente Dessert innerhalb von zehn Minuten, Schwierigkeitsstufe ist quasi null, die Zutaten hat wahrscheinlich jeder sowieso daheim – es gibt also keine Ausrede, Schokoladepudding nicht nicht selbst zu machen. Und wenn ich jetzt noch Laetare-Brezel übrig hätte, würde ich diese mürbe gemeinsam mit dieser cremigen Köstlichkeit hier genießen …

Schokoladepudding 2

Nach einem Rezept von Joy the Baker

Zutaten für zwei große Portionen:

  • 360 ml Milch
  • 1 Eidotter
  • 120 g Schokolade, dunkel, 70 %
  • 100 g Staubzucker
  • 2 EL Maisstärke
  • 1 EL Kakao, z. B. von Bensdorp
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Butter
  • 1 TL Vanilleextrakt

 Zubereitung:

Ei und Milch verrühren. Schokolade in Stücke brechen oder hacken, diese gemeinsam mit Zucker, Maisstärke, Kakao und Salz in einen mittelgroßen Topf geben, auf den Herd stellen und bei mittlerer Flamme den Ei-Milch-Guss mit einem Schneebesen langsam einrühren. So lange rühren bis die Schokolade geschmolzen und die Masse glatt ist. Vorsichtig aufkochen lassen, eine Minute köcheln lassen, damit der Pudding schön dick wird. Topf vom Herd nehmen, Butter und Vanilleextrakt einrühren. In zwei Schüsseln füllen, abdecken und kalt stellen. Fertig ist der Pudding, wenn er ganz durchgekühlt ist. Am besten schmeckt er am nächsten Tag.

Protipp: Mutige streuen eine Prise grobkörniges Salz darüber, z. B. Meersalz Hibiskus, oder für den besonderen Zauber eine Blüten-Gewürz-Mischung z. B. von Sonnentor.

Schokoladepudding 3

Laetare-Brezel

Image

Weil Traditionen (meist) schön sind und Brezel gut, backe ich jedes Jahr rund um Ostern Laetare-Brezel. Und wenn mir zu einer anderen Zeit im Jahr danach ist, dann auch. Mir geht’s ums Backwerk, das mit der Religion überlasse ich anderen. Je nach Region versteht man übrigens unter Laetare-Brezel etwas anderes. Recherchen ergaben, dass sie meist aus Germteig und groß sind. Meine sind klein und aus Mürbteig, in Vanillezucker gewälzt. Das große Plus meiner Variante: Die Brezel eignen sich als Dekorationsobjekte. Alles in allem trifft es sich gut: Mürbteiggebäck mag ich, Osterstrauch im Wohnzimmer auch!

Image

Zutaten für etwa 30 Stück:

  • 30 dag Mehl
  • 15 dag Butter
  • 8 dag Zucker
  • 2 Dotter
  • 3 Messerspitzen Backpulver
  • Milch, etwa 3-5 EL
  • Feinkristallzucker, etwa ein Teller voll
  • Vanillezucker (am besten selbst hergestellt wie hier beschrieben), etwa 5 EL

Zubereitung:

Mehl auf Arbeitsplatte geben und kalte Butter in kleinen Würfeln abbröseln, dann Dotter, Zucker, Backpulver und nach Bedarf Milch dazugeben und rasch verkneten. Teig zur Rolle formen, in Frischhaltefolie einwickeln und für mindestens 1/2 Stunde in den Kühlschrank geben. Backblech mit Backpapier belegen und Backrohr auf 190°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Auf einem Teller Feinkristallzucker und Vanillezucker mischen – darin werden die Brezeln nach dem Backen gewälzt. Teig aus dem Kühlschrank herausnehmen und Gebäck formen: dafür pro Brezel etwa ein zeigefingerlanges und -breites Stück Teig abschneiden, ein wenig ausrollen und Brezel formen. 10-12 Minuten lang backen. Brezel im vorbereiteten Zucker wälzen. Essen oder auf den Osterstrauch hängen.

Gastbeitrag: Blueberry & Poppy Seed

Image

Ein weiterer Gastbeitrag auf meinem Blog – und das zu meinem Lieblingsessen: Frühstück! Ich freue mich und übergebe an die Autorin Bettina Figl

Birne-Heidelbeer-Mohn-Porridge

(Hafer)schleim, Brei, Pampe: Die eher ungustiösen deutschen Übersetzungen zeigen schon, wie es um die Beliebtheit von Porridge hierzulande bestellt ist. Völlig zu Unrecht! Okay, die breiige Konsistenz muss man mögen. Aber seit ich in Neuseeland mit wunderbarem Zimt-Porridge bekocht wurde, würde ich das „warme Müsli“ nie nie wieder gegen Marmeladebrot tauschen. (Wobei man ja auch beides essen kann.) Porridge kommt ursprünglich aus Schottland und hat dort in den vergangenen Jahren eine Renaissance erlebt, sodass man es angeblich sogar in Haubenrestaurants oder bei McDonald’s bekommt. Bis es in Österreich soweit ist, stelle ich mich weiter allmorgendlich an den Herd – und ist man einmal routiniert, dauert die Zubereitung auch gar nicht lange. Das schottische Originalrezept – Haferflocken über Nacht in Milch einweichen, ein wenig Salz dazu and that’s pretty much it – ist mir zu puristisch. Ich experimentiere lieber mit Früchten und Getreidesorten. Was da so entsteht möchte ich peu à peu als Andreas Gastbloggerin mit euch teilen – yeih!

Image

Zutaten für 1 Person:

  • Ca. ½ Häferl Hirseflocken (gibt’s bei DM oder Spar)
  • 1 große Birne
  • TK-Heidelbeeren, ggf. auch andere Beeren (habe ich immer im Tiefkühlfach lagernd)
  • Mohnöl (vom Gourmet-Spar)
  • Zimt

Zubereitung:

In einem Topf (am besten mit Henkel) oder auch im Wasserkocher Wasser erhitzen, währenddessen Birne in kleine Stücke schneiden und ins inzwischen kochende Wasser legen. Nach 1-2 Minuten die Flocken dazu. Wie bei Risotto so lange Flüssigkeit dazu geben, bis Menge und Konsistenz stimmen (breiig lautet die Devise!). Immer wieder rühren, damit das Ganze nicht anbrennt. Nach etwa 5 Minuten die Beeren dazu geben. Sobald diese nicht mehr tiefgefroren sind, kann der Topf vom Herd genommen werden. Etwas auskühlen lassen, einen Schuss Mohnöl und eine (bei mir großzügige) Prise Zimt dazu, fertig.

Tipp: Statt Wasser kann man auch Milch (ggf. Soja/Reismilch) verwenden, dann wird das Ganze noch süßer und cremiger. Dazu passt Rooibostee mit Milch!

Smoothies und eine Rückkehr

Smoothie gelb

Die Rückkehr: Ich möchte hier wieder bloggen. Ich wurde mehrfach dazu aufgefordert. Ich mache das jetzt einfach.

Smoothies: So einfach wie gut. Vitaminbomben im Winter, Geschmacksexplosionen, flüssiges Frühstück. Und eine Wohltat fürs Auge. Schön ist außerdem der Gedanke, dass ich mit nur einem Glas Smoothie einen Apfel, eine Banane, eine Orange und eine Kiwi esse trinke.

Smoothie rosa

Zutaten:

  • Obst: Apfel, Birne, Banane, Kiwi …
  • Orangen oder Blutorangen

Gerät: Stabmixer

Zubereitung:

Obst waschen, wenn notwendig schälen, Kerngehäuse entfernen (wo notwendig) und in kleine Stücke schneiden. In einen Behälter geben, in dem es sich gut mit einem Stabmixer mixen lässt – z. B. ein hoher Plastikmessbecher. Orangen auspressen, dazugeben. Mit dem Stabmixer mixen. Fertig.

Anmerkungen:

  • Ich lasse Äpfel und Birnen immer ungeschält, weil ich nur ungespritztes Obst verwende.
  • Farblich tolle Effekte ergeben sich mit Blutorangen.
  • Manchmal mixe ich alle Obstsorten, die ich zuhause habe, ein anderes Mal nur zwei verschiedene. So wird es nicht fad.
  • Am Karmelitermarkt gibt es Samstag Vormittag immer tolle Orangen und Blutorangen beim Stand vom Biohof Rapf.

Smoothie grün

Sommerbeerenjoghurt

 

 

Schafjoghurt vom Hinke

Heidelbeeren vom Altenriederer

Sonnenblumenkerne

Honig von Lecker Honig

Griechisches Joghurt (Kuhmilch)

Weintrauben vom Raser im Adamah-Biokistl

Walnüsse von Lecker Honig

Honig von Lecker Honig

Zu mehr komme ich momentan einfach nicht, darum gibt es oft: ein gutes, gehaltvolles Joghurt, ein paar Nüsse, ein paar Beeren oder Trauben, Honig darüber. Dazu Saft oder Kaffee, je nach Tageszeit. Weil aller guten Dinge drei sind, ich aber nicht einmal ein Foto von meinen diversen anderen Sommerbeerenjoghurtmahlzeiten zustande gebracht habe, gibt’s hier einen Verweis auf einen früheren Beitrag zum Thema: Griechisches Joghurt mit Ribisel, Mandelsplitter und Staubzucker

Warum ich derzeit – trotz der Fülle an Obst & Gemüse – nicht öfter in der Küche stehe? Weil ich all meine freie Zeit hier verbringe:

Und was macht ihr so im Sommer?

 

Kokosmakronen

Wir können sie auch Kokosbusserl nennen. Die oben abgebildeten wurden geformt und gebacken von meiner lieben Freundin L. Da ich es einfach nicht schaffe, mein Kokosbusserlrezept zu bebildern, gibt’s hier eben dieses Bild und dort das Rezept. Sehr clever.